Als ich damals mit 11 Jahren zu Programmieren anfing, damals noch auf sehr langsamen Computern ohne Internet, machte mein Verständnis von Mathematik innerhalb von ein paar Wochen einen gewaltigen Sprung und meine Mathenoten folgten. Es war genau nach meinem Übertritt ins Gymnasium, und was mir vor kurzem noch schwer vorkam, fiel mir bald leicht. Sobald es dann in Mathematik zur Algebra (Rechnen mit x) kam, musste ich nicht mehr lernen – und das Wissen und Verständnis, dass ich mir am Computer erarbeitete reichte bis zur Kurvendiskussion. Und auch dort war mir mein solides Mathefundament nützlich.
Folgende Dinge werden beim Programmieren trainiert:
- Die Leistungskapazität des Gehirnes steigt, da man immer größere Programm-Modelle zu überschauen lernt.
- Die Fähigkeit Dinge zu vereinfachen und neue Lösungen zu finden steigt – sie ist die Haupttätigkeit beim Programmieren.
- Mathematisches Verständnis steigt, da Mathematik die Sprache des Computers ist – und der Programmierer erlebt jede Sekunde, was Mathematik bewirken kann.
So ist Programmieren der Geheimtipp für mehr Leistung und bessere Ergebnisse und somit mehr Freude in der Schule.
1 Antwort bis hierher ↓
papelbratwurst // März 30, 2009 um 12:23
Dem kann ich nur zustimmen und hoffe doch sehr, dass dieser Blog die Runde macht und vielleicht dadurch in naher Zukunft der EDV-Unterricht schmackhafter wird.